Hwk saarland tarifvertrag

Ingenieure, die sich für eine Karriere im akademischen Umfeld entscheiden, werden in der Regel nach dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVoeD) oder dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst in den einzelnen Bundesländern (TV-L) bezahlt. Beide Verträge umfassen insgesamt 15 Lohnniveaus, wobei Doktoranden und Postdocs in der Regel in lohngruppe 13 (E 13) eingeteilt werden. Innerhalb der einzelnen Bandbreiten wird zwischen verschiedenen Erfahrungsstufen weiter unterschieden, weshalb das Gehalt eines wissenschaftlichen Mitarbeiters ohne Personalverantwortung zwischen ca. 3.600 und 5.400 € pro Monat liegen kann. Professoren, deren Gehälter nach den sogenannten W-Gehältern festgelegt werden, erhalten folgende Einnahmen: Das Saarland war in der Vergangenheit vom Bergbau dominiert und wird nun immer mehr mit jungen Technologie- und IKT-Unternehmen in Verbindung gebracht. Andere starke Industrien in der Region sind heute: Automobilindustrie, Nanotechnologie, Biotechnologie, Kommunikation und verarbeitete Lebensmittel. Das Saarland, das sich mitten in Europa befindet, dient als Drehscheibe für Logistik- und Distributionsunternehmen. Das Saarland hat ein Programm zur Förderung der Ausbildung und Verbesserung von Kompetenzen im Allgemeinen und insbesondere für die digitale Bildung ins Leben gerufen, um Zugang zu lokalen und gut ausgebildeten Fachkräften zu erhalten. Die Mitarbeiter werden durch den Digitalisierungsprozess gecoacht, zu diesem Zweck wurde der Bund Neue Arbeitswelt Saar gegründet. Sie hat die Aufgabe, gemeinsam mit Sozialpartnern und Wissenschaftlern Risiken und Chancen in einer digitalisierten Branche aufzuzeigen und die Belegschaft von morgen mitzugestalten.

Die lange Tradition des Saarlandes im verarbeitenden Gewerbe sowie im regionalen Wissenschafts- und Forschungssektor sind günstige Bedingungen für das fortgeschrittene verarbeitende Gewerbe. Daher wird dieses Thema im Staat weithin diskutiert (vor allem als “Industrie 4.0”). Saaris koordiniert und organisiert in diesem Zusammenhang Vernetzungsaktivitäten, die relevante regionale Akteure aus der saarländischen Forschung und Wirtschaft integrieren, um sie in Austauschprozesse einzubinden. Ziel der Initiative ist es, regionale Wissenschafts- und Wirtschaftsakteure miteinander zu verbinden, um die Umsetzung zukunftsorientierter Technologien in industrielle Prozesse zu fördern. Die Verschmelzung von Ingenieur- und Informatik in der “intelligenten Automatisierung” wurde von der Landesregierung als vielversprechender Bereich für die Profilierung der saarländischen Wirtschaft identifiziert. Die Landesregierung hat im Mai 2016 ihre industriepolitischen Leitlinien veröffentlicht. Dieses Strategiepapier konzentriert sich auf die Rahmenbedingungen und die wichtigsten Wirtschaftsstandorte, die Entwicklung der Wirtschaft, Digitalisierung und Technologietransfer, Infrastruktur und Energie, neue Industriepolitik sowie Leitlinien und Innovationsstrategien. Anfang 2016 haben das “Zentrum für Mechatronik und Automatisierung” (ZeMA) und das “Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz” (DFKI) im Saarland einen kooperationsvertrag für die Gründung und den Betrieb eines Zentrums für Produktionstechnik/ Industrie 4.0 in Saarbrücken unterzeichnet. Den Auftakt machte das Forschungsprojekt “Power4Production” (P4P), das sich auf die intelligente Vernetzung von Produkten und Produktionsumgebungen mit industriellem Mehrwert konzentriert. Es soll der erste Schritt zur Entwicklung der direkten Kommunikation zwischen den Materialien, der Technologie und der Mensch-Roboter-Kommunikation im Zusammenhang mit den sogenannten Cyber-physikalischen Produktionssystemen sein. Diese Fragen konzentrieren sich auf Themen wie robuste Netzwerke, Cloud Computing und energieeffiziente Produktion.

In Zusammenarbeit mit der Helmholtz-Gemeinschaft richtet der Bund in der saarländischen Landeshauptstadt eines der größten Forschungszentren für IT-Sicherheit ein.