Widerspruch gegen bescheid deutsche rentenversicherung Muster

Mit nur wenigen Ausnahmen für die so genannten “freien Berufe” (wie Rechtsanwälte, Ärzte, Apotheker usw.) ist die staatliche Rentenversicherung für alle Arbeitnehmer obligatorisch. Träger der deutschen Staatsrente ist die Deutsche Rentenversicherung Bund. Der Pflichtbeitrag beträgt 18,6 % des Bruttogehalts eines Arbeitnehmers und wird zu gleichen Teilen auf Arbeitnehmer und Arbeitgeber aufgeteilt. Für die Einziehung dieser Beiträge ist die Krankenkasse des Arbeitnehmers zuständig. Arbeitnehmer, die ein Jahresbruttogehalt von bis zu 59.400 Euro verdienen, sind von einer der gesetzlichen Krankenkassen pflichtversichert. Arbeitnehmer mit einem Einkommen, das über dieser Einkommensgrenze liegt, können sich aus der gesetzlichen Krankenversicherung aussuchen und sich für einen privaten Versicherungsanbieter entscheiden. Es wird allgemein angenommen, dass diese privaten Anbieter bessere Dienstleistungen anbieten – ob wahr oder nicht. Ab Januar 2019 werden die Gesetze über das Sozialversicherungssystem in Deutschland grundlegend geändert. Das ist das Ergebnis eines seit langem geplanten großen Prestigeprojekts der Sozialdemokratischen Partei. Die anstehenden Änderungen werden wie bis 2005 wieder zu einer vollständigen Paritätsfinanzierung der Krankenversicherungsbeiträge führen. Damals wurde unter der sozialdemokratischen Führung von Altkanzler Gerhard Schröder die Paritätsfinanzierung aufgegeben, um die Lohnnebenkosten zu senken und eine Krise auf dem Arbeitsmarkt zu bekämpfen. Seitdem hat sich der Arbeitsmarkt verbessert – im scharfen Gegensatz zum aktuellen Stand der Umfrageergebnisse der Sozialdemokratischen Partei.

Als Reaktion auf die gute Lage des Arbeitsmarktes versucht die Sozialdemokratische Partei, mit der bevorstehenden Reform wieder Boden gutzumachen. In Wahrheit wird es keine wirkliche Innovation geben, sondern eine Rückkehr zu alten Prinzipien. Die Krankenversicherung soll medizinische Leistungen für die Rehabilitation nach Krankheit sowie Leistungen zur Prävention von Krankheiten abdecken. Im letzteren Fall unterscheiden sich die einzelnen Krankenkassen leicht in ihrem Versicherungsschutz. Darüber hinaus gewähren die Versicherungsträger Krankengeld, wenn der Arbeitnehmer seit mehr als sechs Wochen krank ist, da der Arbeitgeber dann die Zahlung aussetzt, sofern im Arbeitsvertrag nichts anderes vereinbart ist. Die Leistungen bei Krankheit belaufen sich in der Regel auf etwa 70 % des bisherigen Grundgehalts des Arbeitnehmers. In der Praxis erhalten Arbeitnehmer in Deutschland ein Nettogehalt, von dem Steuern und Sozialabgaben bereits automatisch abgezogen wurden. Die Sozialversicherungsbeiträge werden vom Arbeitgeber nach Berechnung des Bruttolohns des Arbeitnehmers einbehalten und an die Krankenkasse des Arbeitnehmers übertragen (die dann alle Beiträge mit Ausnahme der Unfallversicherungsbeiträge an die jeweiligen Versicherungsträger verteilt). Davon unabhängig davon hat der Arbeitgeber die Beiträge für die Unfallversicherung an die zuständige Berufsgenossenschaft zu entrichten. Die Bundesagentur für Arbeit ist träger der Arbeitslosenversicherung.